Weihnachts-Spezialtraining

Ein Bericht vom Weihnachtstraining der anderen Art

Das letzte Dienstagstraining des Jahres wurde explizit als Weihnachtstraining angekündigt und spätestens zum diesem Zeitpunkt war klar, dass dies kein normales Training sein würde. Das Doppel-„S“ bestehend aus Sandrine und Sabine hatten sich dann auch etwas Spezielles einfallen lassen.

Rund 30 Personen fanden sich in der Halle im Waisenhaus Basel ein, und hatten somit die erste Hürde des Tages genommen, nämlich den Eingang zur Halle zu finden. Dieser war nämlich nicht ohne weiteres zu finden und die Dunkelheit half dem Findungsprozess auch nicht weiter. Aber irgendwann hatte Anita ein Einsehen und fungierte als Einweiserin für die suchenden LSVBler.

Nachdem sich alle Trainingswilligen in der Halle versammelt hatten, ging es mit einem von weihnachtlicher Musik untermaltem Einlaufen los. Jedes Mal wenn die Musik stoppte musste die Laufrichtung gewechselt werden. Was gerade am Anfang koordinativ doch nicht so einfach war wie es die Aufgabe vermuten liess. Denn wir sollten ja die Laufrichtung alle zur gleichen Zeit wechseln, was aber erst nach ein paar Versuchen sauber klappte.

Immerhin sorgten die unfreiwilligen Kollisionen für Erheiterung und somit gute Stimmung.

Danach wurden wir auf die hübschen Bilder an den Wänden aufmerksam gemacht, welche die Stationen für das nachfolgende Zirkeltraining markierten. Und bei näherem Hinsehen mit mehr oder weniger schweren Übungen korrelierten. Nach einer kurzen Erläuterung und dem Hinweis, dass wir den Parcours zwei Mal durchlaufen sollten ging es los. Weiterhin plätscherten im Hintergrund, fast schon wie im Kaufhaus, nette Weihnachtsklänge. Diese konnten ein klein wenig über die nun beginnenden Strapazen hinweghelfen.

Es gab Übungen wie das Hoola Hoop welche nicht so anstrengend waren, uns dafür koordinativ in dem meisten Fällen nicht sonderlich gut aussehen liessen. Und Kraftübungen, wie die Liegestützen, welche uns an die nicht vorhandene Armkraft erinnerten. Seilhüpfen ging in der Jugend auch schon mal einfacher und auch Kniebeugen und Rückenstreckerübungen trieben uns den Schweiss endgültig auf die Stirn. Da wir immer in Dreiergruppen unterwegs waren konnten wir im Team leiden, was es erträglicher machte.

Danach kam noch Sitzball und Völkerball an die Reihe, was zwar einfach erklärt war, aber in der Umsetzung dann doch seine Tücken hatte. Aber Spass gemacht hat auch das und am Ende gewann halt irgendein Team.

Spannender wurde das Ganze als es etwas zu gewinnen gab. Und zwar feine Schoggikugeln, womit sofort klar war, dass es für gute Leistungen, was in diesem Falle schnelles Rennen bedeutete, Schoggi als Belohnung gab. Nach kurzer Zeit hatte Sandrine aber ein Einsehen mit uns und jedes Team konnte ohne Konkurrenzdruck weiter Schoggikugeln ergattern.

Zum Abschluss machte Sabine noch einige Dehnübungen mit uns, und Einige von uns mussten feststellen, dass es Körperregionen gibt von denen wir gar nicht wussten, dass man diese überhaupt dehnen kann. Es zeigte sich auch schnell dass es auch Personen im Verein gibt für die Dehnen nicht ein abstrakter Begriff ist und das regelmässig machen. Diese Yogakünstler zeigten dann auch deutlich was regelmässiges Yoga alles (positives) bewirken kann.

So ging das Training schnell vorüber und ich möchte mich an dieser Stelle noch mal bei Sandrine und Sabine für das ungewöhnliche, aber tolle Training bedanken. Das hat Spass gemacht und sollte im nächsten Jahr wieder stattfinden. Bis dahin versuche ich regelmässiger zu dehnen, vielleicht ist dann auch der anschliessende Muskelkater etwas kleiner.

Verfasst von Jan Kunz

1 Comments

  1. Danke für den lustigen Bericht. Hab schon darauf gewartet.
    Das Versteckspiel um die Waisenhaus Turnhalle kenne ich. hab mich dort für einen Linedance Kurs angemeldet. Nachdem ich die längste Zeit auf dem Gelände herum gekurft war hat mich meine liebe Kollegin Verena vom LSVB erlöst und den Eingang gezeigt. Ja, Orientierungslauf war nie mein Fach. Aber zum Glück hat man so liebe Sportskameradinnen.

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