Trailrunning – Zubehör

Blockade in Wald und Fluhr Blockade in Wald und Fluhr

Pulsuhr / GPS-Geräte

Das vermutlich populärste Zubehör sind die Pulsuhren, die heutzutage auch fast immer mit GPS ausgestattet sind. Über den Sinn oder Unsinn der Pulmessung an sich möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Die Pulsmessung beherrschen all diese Geräte.

Garmin_GPS_UhrDie Tatsache, dass mit den GPS Uhren die genaue Laufdistanz und auch die Höhenmeter ermittelt werden können, ist ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel, welches erst seit ein paar Jahren zur Verfügung steht. Kein Wunder dass sich die GPS Uhren so schnell verbreitet haben.

Gerade im Gelände versagt die innere (Lauf-)Uhr was die gelaufenen Distanzen betrifft, immer wieder. Im Gelände werdet ihr oft erstaunt erstaunt sein über die Tatsache, dass die Uhr am Handgelenk erst ein paar Kilometer gelaufene Strecke anzeigt, obwohl ihr bereits 45 Minuten unterwegs seid. Auch die erlaufenen Höhenmeter sind oft schwer einzuschätzen. Hier helfen die GPS Uhren enorm, vor allem wenn es darum geht einschätzen zu können, wie weit man noch zu laufen hat.

Trailstöcke

Irgendwann kommt ihr als ambitionierte Trailläufer sicher an den Punkt wo ihr euch überlegt Trailstöcke zu kaufen. Die Entscheidung muss am Ende jeder von euch selbst Fällen, denn es gibt Situationen wo sie sehr hilfreich sein können. Gleichzeitig können sie aber auch hinderlich sein. So muss also genau abgewägt werden ob es auf die gesamte Strecke gerechnet ein Vorteil oder Nachteil ist, mit Trailstöcken zu laufen.

trailstöckeNach meiner Einschätzung sind in den kleineren Gebirgen bei uns in der Nähe, wie dem Jura oder Schwarzwald Stöcke in den allermeisten Fällen nachteilig. In den Alpen hingegen können sie echte Vorteile bringen.

Beim Bergablaufen von steilen Strecken bringen sie Sicherheit gegen Ausrutschen und sie entlasten die Oberschenkel. Die gesparte Kraft kann dann im nächsten Anstieg wieder gebraucht werden. Gerade bei Mehrtagesrennen ist dies ein gewaltiger Vorteil. Oberhalb der Baumgrenze, wo es viel losen Schotter gibt, bringen die Stöcke ebenfalls enorm viel, dies gilt auch für sehr rutschige Strecken.

Alle Strecken mit vielen engen Stellen oder dichtem Buschwerk sind für das Laufen mit Stöcken nicht ideal, denn dort hängen diese oft ein und sind dann im Weg. Stolperer sind die Folge und ihr werdet ständig aus dem Tritt gebracht. Auch bei sehr kurzen Strecken oder Rennen wo es am Start Gedränge gibt und viele andere Läufer hat, würde ich die Stöcke weglassen.

Es gibt Modelle die man falten kann, diese können dann an den Rucksack geschnallt werden, was aber jedes Mal Zeit kostet. Bei einem kurzen Rennen ist dies natürlich ein zeitlicher Nachteil. Im Training ist dieser Faktor zu vernachlässigen und auch bei sehr langen Läufen wo andere Faktoren eine gute Laufzeit bestimmen.

Wer sich unsicher ist sollte es einfach einmal ausprobieren. So wie wir das vom LSVB im Jahr 2015 tun konnten, als die Trailkurse mit Fränzi Gissler angeboten wurden.

Trailrucksack

Trailrucksäcke sind leicht und sehr eng geschnitten, damit sie gut am Körper anliegen. Die meisten haben die Möglichkeit eine Trinkblase einzusetzen oder zumindest Taschen um kleine Getränkeflaschen mitnehmen zu können.

TrailrucksackEin Trailrucksack ist für lange Läufe fast unerlässlich, weil man so unabhängig von Brunnen ist und immer genügend Flüssigkeit mitnehmen kann. Auch ist so Platz vorhanden für etwas zu Essen, Geld und den Schlüssel, welchen ihr normalerweise mit dabei habt.

Es gibt sie in zig Ausführungen und ihr solltet euch ein paar Modelle anschauen oder vielleich bei einem Laufkollegen einmal ausleihen. Wer sich unsicher ist, sollte beim Training nachfragen, viele LSVBler haben solche Rucksäcke und können ihre Erfahrungen weitergeben.

Es gibt spezielle Damenmodelle, und Modelle für grosse und kleine Leute sowie viel und wenig Stauraum. Den ultimativen Laufrucksack der für alle Anwendungsfälle am besten ist, gibt es leider nicht. Ihr müsst euch schlussendlich entscheiden, welcher Rucksack für eure Zwecke der Beste ist.

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