Pilzexkursion

Bericht von Pia Kilcher

Allen Unkenrufen zum Trotz – wir haben Pilze gefunden. Aus allen Ecken hörten wir, dass 2016 kein gutes Pilzjahr sei und wir vergebens suchten. Wir trotzten den Unkenrufen und durchforsteten Waldabschnitte und genossen die Ruhe, die Würze des Laubes und konzentrierten uns auf jede kleine Wölbung im Boden.

Unsere Erwartungen wurden übertroffen, wir erlebten einen wunderschönen Herbsttag und wurden fündig:
Über 20 verschiedene Sorten und Untersorten haben wir gesammelt, in allen Formen, Farben, Konsistenzen und Gerüchen. Flockenstieliger Hexenröhrling, Anhängselröhrling, Maronenröhrling, Rotfussröhling, Rotkäppchenröhrling, Täublinge, Eierschwämme, Trompetenpfifferlinge, Knoblauchpilze, Ritterlinge, Steinpilze etc..

André und sein Freund, Antonio – ebenfalls Pilzexperte – haben uns durch ihr grosses Fachwissen beeindruckt. Nach der Auslegung begann der spannende Teil mit dem Einteilen ob essbar oder nicht. Anschliessend rüsteten wir unsere Ernte. Zwischenzeitlich kosteten wir eine warme Suppe, von Beat daheim vorbereitet. Nach einem ersten Versucherli aus diversen Pilzen startete das Essen, wie immer bei André grosszügig. Beat hantierte in der Küche des sehr gemütlichen alten Schwarzwaldhauses im Weiler bei Wies oberhalb Steinen im Kleinen Wiesental.

Pilze suchen braucht Geduld. Eine naturverbundene, beinahe medidative und entspannende Tätigkeit, in der heutigen oft hektischen Zeit, eine willkommenes Erlebnis.

Herzlichen Dank den beiden Pilzerxperten André Soguel und Antonio und dem Koch Beat Schumacher für diesen geschenkten Tag!

1 Comments

  1. Ein sehr aufschlussreicher Artikel von Pia, zu dem ich ihr nur gratulieren kann. Der Anlass war wirklich speziell und kann zur Nachahmung nur empfohlen werden. Danke auch meinerseits an die Organisatoren Pia, Beat und natürlich den Experten André u. Antonio.
    Es hat einfach Spass gemacht. Reini

Kommentar hinterlassen

UA-51550176-1