Jahresbericht des Präsidenten für das Vereinsjahr 2013

Das Trainingsprogramm – unsere Hauptaktivität

Es bestehen bekanntlich die 5 Leistungsgruppen. Die Gruppen 1 und 2 blieben wie bisher zu einer Gruppe verschmolzen. Das Leistungsniveau ist in den Gruppen 1 und 2 zwar sehr breit gefächert. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren würden aber lediglich je eine Person die Gruppe 1 bilden. Dies ist wie in den Vorjahren wohl zu knapp, um eine separate Gruppe 1 zu führen. Rainer Hauch betreut somit immer noch beide Gruppen zusammen.

In den Gruppen 3 bis 5 konnte der „Knoten“ noch nicht wirklich gelöst werden. Es getrauen sich einige Leute nicht, in der Gruppe 3 mitzulaufen, obwohl sie das gut könnten. Folglich bilden sich in der Gruppe 4 häufig zwei Untergruppen oder die Schnelleren ziehen häufig den Langsameren davon. Dies ist für beide Seiten nicht ideal. Im letzten Jahr haben wir insbesondere im Leitertrainingslager versucht, die Tendenz – zwei Gruppen 4 zu bilden – einzudämmen. Leider ist es bis anhin nicht gelungen dieses Ziel umzusetzen, das Problem besteht nach wie vor. Wir müssen uns hier etwas Neues überlegen, eure Lösungsvorschläge sind jederzeit willkommen.

Teilnahme der Mitglieder an Wettkämpfen

Auch im 2013 konnten zahlreiche Läuferinnen und Läufer, vorallem aus der Leistungsgruppe 1 und 2, wiederum viele Gesamt- und Altersklassen-Podestplätze erringen. Der Bericht des Technischen Leiters wird darüber näher informieren.

Renate Wyss, die in diesem Jahr vom LCB zum LSVB gestossen ist, hat in Zürich mit einer Marathonzeit von 2 Std. 40 Min. 54 Sek. sowohl die WM- als auch die EM-Limite geschafft.

Der WM-Marathon in Moskau lief sie in einer Zeit von 2 Std. 50 Min. 41 Sek. zwar nicht ganz so schnell, wie erwartet. Wenn man aber bedenkt, dass der Marathonwettkampf um die Mittagszeit bei hochsommerlichen Temperaturen durchgeführt wurde und zu vielen Aufgaben von Mitkonkurrentinnen geführt hat, darf Renate mit dem erreichten 35. Rang an einer WM sowohl aus persönlicher als auch aus sportlicher Sicht sehr zufrieden sein. Sie hat sich bis zur Erschöpfung durchgebissen. Wir sind alle sehr beeindruckt und gratulieren ihr an dieser Stelle nochmals ganz herzlich. Renate wurde vom LSVB nach dem ersten Training nach ihrer Rückkehr aus Moskau anlässlich eines Apéro vom Leistungstrainer und im Namen des LSVB von mir entsprechend gewürdigt.

Auch bei den Herren konnte unser Spitzenläufer, Lukas Oldani, in Zürich seine persönliche Marathon-Bestzeit auf 2 Std. 26 Min. 33 Sek. verbessern. Mit dieser Zeit erreichte Lukas in der Marathon-Schweizermeisterschaft den 5. Rang! Herzliche Gratulation, Luki, auch nochmals an dieser Stelle.

Trotz dieser Spitzenzeit hat Luki sein Leistungsziel – die EM-Marathon-Limite – in diesem Jahr noch nicht erreicht. Mit optimalem Vorbereitungstraining in Amsterdam gestartet, hat ihm die Natur wegen Magenproblemen leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Dennoch hat er eine Zeit unter 2 Std. 30 Min. geschafft und sich gegen alle Widerstände durchgekämpft.

Zur Vereinsmeisterschaft möchte ich hier nichts anfügen. Der aktuelle Stand kann auf unserer Homepage jederzeit eingesehen werden.

Garderobensituation

Einige Worte in diesem Jahresbericht noch zur Garderobensituation: Letztes Jahr erlebten wir seitens des Sportamts eine unschöne Überraschung, indem wir plötzlich im Winter nicht mehr in die Garderoben der Schützenmatte durften. Wie angekündigt suchten wir das Gespräch mit dem Sportamt. Hans-Jürg Erni und ich durften dem Leiter des Sportamts unsere Situation und unsere Bedürfnisse darlegen. Gleichzeitig nutzten wir die Gelegenheit, unsere Leistungen für den Laufsport in der Region hervorzuheben. Ziel war es, dass wir auch im Winter dauerhaft wieder zwei unterschiedliche Trainingsorte anbieten können. Das Sportamt hat unser Anliegen mit Wohlwollen aufgenommen, uns aber auch darauf aufmerksam gemacht, dass viele andere Sportvereine wegen der vielfach veralteten Sportinfrastruktur in Basel umplatziert werden müssen. Es ist ein grosser Renovationsprozess im Gange. Solange dieser andauert, sind die Ressourcen stark eingeschränkt. Nach einigen folgenden Mail- und Telefonwechseln haben wir aber die Bestätigung erhalten, sicher bis zum Herbst 2014 sowohl im Rankhof als auch in der Schützenmatte die Garderoben benutzen zu dürfen. Laut dem Sportamt werden sodann im Herbst 2014 die „Karten neu gemischt“, weil dann die neuen Garderoben um das Leichtathletikstadion St. Jakob neu erstellt sein sollten. Der Vorstand wird sich im Frühling wiederum mit dem Sportamt in Verbindung setzen, um eine gute Anschlusslösung für den LSVB zu erreichen.

Organisation von Wettkämpfen

  • Der Birslauf hat wiederum vom guten Wetter profitiert. Die LäuferInnen kommen sehr gerne, nicht nur weil dies der einzige Gratiswettkampf in der Region ist, sondern weil der Anlass auch von einem gut eingespielten Team organisiert wird. Im 2014 dürfen wir den Lauf wiederum auf die Sommerzeit legen. Trotz Vogel-Brutzeit in der Reinacher Heide vertrauen uns die Behörden, dass wir wiederum die entsprechenden Auflagen erfüllen werden. Der nächste Start des Birslaufs findet am 5. April 2014 um 18 Uhr statt.
  • IWB Basel Marathon: Trotz der Organisation einer Einführungsveranstaltung im Hörsaal der St. Jakobshalle, kam mangels neuer Interessenten kein Vorbereitungstraining zu Stande. Das war zwar schade, aber immerhin besteht für Neulinge die Möglichkeit, in unseren Trainingsgruppen unverbindlich zu schnuppern. Mit der Strecke (zwei Runden) und dem Start und Ziel nun praktisch am gleichen Ort, ist die Veranstaltung sehr attraktiv. Vor allem wegen dem Halbmarathon, dem neuen 10KM-Lauf und den wiederum guten Wetterbedingungen hat sich die Veranstaltung mit der 4. Austragung in der regionalen Laufagenda gut etabliert. Die Anzahl der Marathonteilnehmenden ist aber immer noch nicht wirklich zufriedenstellend. Eine Lösung, wie mehr Teilnehmende zum Mitmachen motiviert werden können, ist zur Zeit nicht absehbar. Ich werde mich weiter unten im Bericht noch zu einem weiteren Aspekt der Veranstaltung äussern. Die 5. Austragung findet am 28. September 2014 statt.
  • Stadtlauf: Die 31. Austragung des Basler Stadtlaufs war wiederum ein grosser Erfolg. Es gab zwar keinen neuen Teilnehmerrekord. Der letztjährige Rekord von 9552 Teilnehmenden konnte nicht erreicht werden. 9200 LäuferInnen sind aber auch sehr beachtlich. Ein kleiner Wehmutstropfen in der sonst sehr guten Organisation war die Medaillenabgabe. Man musste sich bei der Anmeldung entscheiden, ob man eine Medaille gegen ein kleines Entgelt bekommen möchte oder nicht. Die Kennzeichnung auf der Startnummer hat aber nicht bei allen geklappt. Das hat mitunter zu enttäuschten Gesichtern geführt, denn einige LäuferInnen freuen sich sehr auf den Empfang einer Medaille. Es gibt sicher eine bessere Lösung im nächsten Jahr. Sehr erfolgreich war wiederum das Stadtlauftraining unter der Leitung von Rolf Tschudi.

Pflege und Förderung des vereinsinternen Informations- und Meinungsaustausches durch Herausgabe eines Mitteilungsblattes

Christa Willin hat in diesem Jahr die Vereinsnachrichten souverän herausgegeben. Sie hatte auch genügend gute Beiträge zum Abdrucken erhalten. Es ist aber auch weiterhin wichtig, dass ihr Christa unterstützt – und sie mit Beiträgen beliefert.

Die von Lukas Oldani und Rainer Hauch neu gestaltete Homepage ist seit knapp einem Jahr online. Ich denke, alle haben sich an das neue Erscheinungsbild gewöhnt. Die Homepage hat sich bewährt und man findet enorm viele Informationen darauf. Wichtig ist hier, dass der Inhalt gepflegt wird und laufend die aktuellen Informationen aufgenommen werden. Auch Berichte von LSVB-Mitgliedern sind jederzeit gerne gesehen. Herzlichen Dank an alle, die sich für eine aktuell gestaltete Homepage und deren Unterhalt kümmern.

Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit

  • Der erste Höhepunkt im Vereinsjahr beginnt bekanntlich immer Ende Januar. Das traditionelle Wintertrainingslager in Münchweier erfreut sich grosser Beliebtheit.
  • Eine Woche später fand die Generalversammlung statt. An der GV haben 100 Personen teilgenommen. Besonders zu erwähnen ist der Rücktritt von Reto Immoos als Technischer Leiter. Reto wurde für seinen grossen Einsatz unter grossem Applaus die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Wolfgang Hauch wurde als Nachfolger gewählt und setzt sich auf vielen Ebenen, unter anderem auch beim Stadtlauf, in seiner neuen Funktion ein. Hier an beide nochmals herzlichen Dank.
  • Dank dem Engagement von vielen Vereinsmitgliedern konnte auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Angebot für die Mitglieder präsentiert werden. Detailliertere Aussagen zu den einzelnen Veranstaltungen sind im Bericht des Technischen Leiters zu finden.
  • Auch die Trainingswoche auf Mallorca fand begeisterte Teilnehmer.
  • Die Sommerlauflauftage 2013 fanden erstmals unter der Leitung von Kurt Traub und seinem Team in Arosa statt. Mit ca. 70 Anmeldungen sind hinsichtlich der Teilnehmerzahl die bisherigen Lauflager deutlich übertroffen worden. Das Konzept, auch läuferisch nicht mehr aktive LSVB-Mitglieder und Familienangehörige der LäuferInnen anzusprechen, ist sehr gut aufgegangen. Die Lauftage in Arosa fanden bei gutem Wetter statt. Und ich übertreibe nicht, wenn man diese erste Austragung als grossen Erfolg würdigt. Die Stimmung war fabelhaft. Die Strecken sind sehr abwechslungsreich. Das Hotel und das Essen waren sehr ansprechend. Etwas mehr flachere Strecken für die langsameren und nicht trail-gewohnten Teilnehmenden sind die einzigen Verbesserungsvorschläge, die mir hierzu noch einfallen. Dem OK sei herzlich gedankt.
  • Rainer organisierte wiederum ein 4-Tages-Lauflager Ende Juni. Diesmal unter dem Motto „Lux-Eifel“. Es ging also durch Teile von Luxemburg und durch die Eifel. Sehr gut angekommen ist, dass wir drei Nächte im gleichen Hotel übernachten konnten. Das bedeutete weniger Kofferpacken, was wohl alle geschätzt haben. Auch die Strecken waren wiederum sehr schön. Die Bilder dazu sind noch auf unserer Hompage zu finden.
  • Nebst den Trainingslagern wurden das ganze Jahr über diverse Longjogs und Berglauftrainings dank Eigeninitiativen von Vereinsmitgliedern angeboten.
  • Die gemeinsame Vereinsreise ging im Oktober mit dem Zug nach Freiburg zum dortigen Stadtlauf. Die Stimmung war gut, auch wenn mehr Teilnehmende hätten dabei sein können.
  • Eine stattliche Anzahl an LäuferInnen unternahm eine Reise zum Lucca-Marathon. Der Ausflug wurde von Rainer Hauch organisiert. Der Herbstbummel und diverse andere Aktivitäten ergänzten die sportlich anstrengenderen Anlässe.
  • Als Ersatz für den Keller im Alterszentrum in Allschwil konnte auf dem Bruderholzhof eine Möglichkeit gefunden werden, unser Material auch weiterhin in Stadtnähe, mit gutem Zugangsweg und für einen vernünftigen Preis zu finden. Die Zügelaktion hat noch nicht stattgefunden. Ein Helferaufruf wird zu gegebenem Zeitpunkt auf der Homepage erscheinen – zupackende Hände sind herzlich willkommen.

Erbschaft Konrad Spriessler

Wie im letzten Jahresbericht erwähnt, haben der am 1.1.2012 verstorbene Konrad Spriessler und seine bereits früher verstorbene Ehefrau den LSVB in ihrem Erbvertrag zu 1/8 als Erben eingesetzt. Der grösste Aktivposten der Erbschaft besteht nach wie vor aus einer Liegenschaft, die aber zuerst veräussert werden muss, bevor eine Auszahlung überhaupt möglich ist. Die Erbengemeinschaft konnte im Berichtsjahr leider noch nicht aufgelöst und die Erbschaft noch nicht geteilt werden. Mittlerweile ist aber ein Käufer für die Liegenschaft gefunden worden – zu einem sehr guten Preis. Die Hürde, welche noch zu nehmen ist, ist die Bevollmächtigung, dass der Kaufvertrag unterzeichnet werden kann. Der zuständige Grundbuchverwalter verlangt von allen involvierten Vereinen, dass an einer Generalversammlung die Berechtigung zum Liegenschaftsverkauf beschlossen wird. Die aktuellen Statutenbestimmungen der Vereine genügten hierfür nicht, weil ein Liegenschaftsverkauf durch den Statutenzweck nicht gedeckt ist. Somit kann der Vorstand das Geschäft nicht abwickeln. Wir benötigen zuerst die Zustimmung der GV. Der Notar ist zwar anderer Ansicht, aber dies hilft nicht weiter. An der Generalversammlung 2014 muss der LSVB einen entsprechenden Beschluss fassen. Der Vorstand wird an der GV orientieren und darüber abstimmen lassen.

Verein Basel Marathon

Weiter oben habe ich angekündigt, zum IWB Basel Marathon noch ein paar Worte zu verlieren. Wie gesagt, die Veranstaltung ist sehr gut über die Bühne gegangen. Aus juristischen und vor allem aus Gründen des Haftungsrisikos wird der Anlass vom eigens dafür geschaffenen Verein Basel Marathon (VBM) durchgeführt. Es ist aber dennoch ein LSVB-Anlass. Im Flyer und im Programmheft wurde der LSVB jedoch nicht erwähnt. Dies ist zugegebenermassen zu verbessern. Gründe, dass dies nicht geklappt hat, sind sowohl seitens des VBM, aber insbesondere auch seitens des LSVB zu suchen. Der VBM ist neu gegründet worden und tritt als Organisator auf. Der LSVB hätte aber die Möglichkeit, entsprechend erwähnt zu werden. Nur hat niemand daran gedacht. Ein Fehler, klar. Seitens einiger Personen wurde dieser Umstand aber sehr harsch kommentiert und als Katastrophe bezeichnet. Dies wiederum wurde auf Seiten des VBM, bei welchem auch nicht-LSVB-Mitglieder grosse Einsätze leisten, verständlicherweise als unfair taxiert und solche Äusserungen wurden daher von allen Verantwortlichen sehr schlecht aufgenommen. Nach einer Umfrage bei den LSVB-Mitgliedern, einer Besprechung mit den VBM-OK-Mitgliedern und anlässlich einer a.o. Generalversammlung des VBM konnte das Thema aber ausführlich besprochen werden. Die Wogen sind geglättet und alle freuen sich auf die nächste Austragung. Wir werden darauf achten, dass der LSVB diesmal auch nach aussen in Erscheinung tritt. Auch was die Helferrekrutierung betrifft, müssen Anpassungen vorgenommen werden. Konstruktive, jedoch nicht verletzende Kritik soll und darf geäussert werden, nur so kommt man weiter.

Termin Sommerlauftage und Leichtathletik-EM

Ich komme noch auf ein weiteres, sehr unerfreuliches, Thema zu sprechen: erst Mitte Oktober wurde bemerkt, dass der Termin der Sommerlauftage genau auf den Leichtathletik-EM-Marathontermin fällt, obwohl Swiss Olympic diesen Termin bereits im Februar 2013 auf seiner Homepage publiziert hatte. Das OK der Sommerlauftage hat rechtzeitig im Sommer alle Vorstandsmitglieder und den Trainer Leistungssport betreffend den geplanten Termin angefragt. An der September-Vorstandssitzung wurde der Termin für die Lauftage unter Anwesenheit des Trainers Leistungssport zur Kenntnis genommen. Alle Verantwortlichen waren also rechtzeitig informiert, wann die Lauftage 2014 stattfinden sollen. Trotz Publikation des EM-Termins im Februar 2013 und Qualifikation von Renate Wyss für die EM im April 2013, hat diese Terminüberschneidung bis Mitte Oktober niemand bemerkt. Die Arbeiten für die Sommerlauftage waren Mitte Oktober 2013 bereits weit fortgeschritten. Für eine geplante Teilnehmerzahl um die 70 Personen ist es nicht ganz einfach, eine ansprechende Unterkunft zu finden. Das bisherige Hotel wird in dieser Zeit teilweise renoviert. Der Termin – Mitte August – liegt zudem günstig trotz sehr vieler anderer Veranstaltungen in dieser Jahreszeit.

Mit Vehemenz und unter Hinweis auf negative Konsequenzen für den LSVB wurde der Vorstand von einigen Personen angegangen, eine Terminverschiebung der Sommerlauftage unbedingt zu veranlassen. Es müsse eine Selbstverständlichkeit sein, dass der LSVB mit möglichst vielen Personen zur EM fahre und Renate Wyss unterstütze. Zudem könne es nicht sein, dass LSVB-ler nicht an den Lauftagen teilnehmen können, weil sie zur gleichzeitig stattfindenden EM fahren wollen.

Der Vorstand hat das Anliegen entgegengenommen, aber auch die Argumente des OK der Lauftage angehört. Der Vorstand ist zum Schluss gekommen, dass eine Terminverschiebung nicht beschlossen wird, sondern dass dies dem OK der Lauftage überlassen werden könne. Dies bedeutete, dass es beim bisherigen Termin (15.-17.08.) bleiben wird.

Der Vorstand hat aber als Kompromiss beschlossen, dass der LSVB die Reise von Arosa nach Zürich zur EM finanzieren werde, für diejenigen Personen, die das wünschen. So besteht die Möglichkeit, an den Lauftagen teilzunehmen und dennoch am EM-Marathon zuzuschauen. Nicht eine gänzlich ideale Lösung, aber eben ein Kompromiss. Der Vorstand war denn auch der Ansicht, dass nicht sehr viele Personen unbedingt sowohl an den Lauftagen teilnehmen wollen und ebenso unbedingt nach Zürich an die EM reisen würden. Für diejenigen, die das betrifft, ist der Kompromiss gedacht. Ferner sind beide Termine (EM und Lauftage) seit langem bekannt gewesen. Dass dies niemand merkte, ist „dumm gelaufen“ aber halt doch eine Tatsache. Das OK Lauftage hätte von Neuem mit den bereits fortgeschrittenen Arbeiten beginnen müssen. Zudem wollte sich der Vorstand nicht durch die Androhung negativer Konsequenzen zu einem Entscheid drängen lassen. Solchen Androhungen einmal nachgegeben, verleitet in allfälligen weiteren Fällen zur Wiederholung. Der Vorstand ist der Ansicht, im Namen der Mehrheit der Mitglieder gehandelt zu haben.

Organisation im Vorstand

Ein letzter Punkt zur Organisation des Vorstands: Laut Statuten organisiert sich der Vorstand selbst. Wir haben nun seit längerem festgestellt, dass unsere Organisationsstrukturen nicht mehr immer sachgerecht sind und dem Mitgliederwachstum der letzten Jahre angepasst werden müssen. Zu wenige Personen sind für zu viele Aufgaben zuständig. Oder anders gesagt: für Aufgaben, die immer wieder (neu) auftauchen, sind keine Zuständigkeiten geregelt. Der Vorstand möchte sich im neuen Jahr daher neu organisieren resp. sich zuerst eine Neuorganisation überlegen. Insbesondere soll die Vertretung der OK-Präsidenten unserer Laufveranstaltungen auf deren Wunsch im Vorstand neu geregelt werden. Zudem soll das Gremium um weitere Personen erweitert werden. Die OK-Präsidenten unserer Laufveranstaltungen sollen hingegen durch eine einzige Person vertreten werden, welche die Lauf-events im Vorstand vertritt. Die Diskussion dazu steht aber erst am Anfang. Deshalb kann ich hier und jetzt noch nicht ausführlicher werden. Der Vorstand wird die Beschlüsse und Neubesetzung(en) kommunizieren. Eine Erweiterung des Vorstandes werden wir aber bereits an der GV beschliessen können. Ich bitte darüber hinaus daher auch alle Mitglieder, sich einen regelmässigen und dauerhaften Einsatz im LSVB zu überlegen und bei einer Anfrage nicht lange zu zögern oder gar einen Einsatz abzulehnen. Der LSVB braucht und lebt mit euch!

Dank

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Mitgliedern bedanken, die sich in irgendwelcher Form für den Verein engagiert haben. Es war kein einfaches Jahr. Mein ganz spezieller Dank gebührt meiner Vorstandskollegin und meinen Vorstandskollegen, die mich in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und sich sehr stark für den Verein eingesetzt haben. Ich konnte auch in schwierigen Situationen auf meine erfahrene Kollegin und meine erfahrenen Kollegen zählen. Herzlichen Dank.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr.

Euer Präsident

Andi Tschannen

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