Jahresbericht des Präsidenten

Für das Vereinsjahr 2014

Das Trainingsprogramm – unsere Hauptaktivität

Es bestehen die 5 Leistungsgruppen.
Die Gruppen 1 und 2 blieben wie bisher zu einer Gruppe verschmolzen. Die Anzahl der in diesen Gruppen am Training teilnehmenden SportlerInnen hat im 2014 stark zugenommen. Mehr Information dazu wird im Jahresbericht des Trainers Leistungssport, Rainer Hauch ausgeführt.

In den Gruppen 3 bis 5 besteht immer noch die Problematik, dass sich zu wenige Gruppenleiter 3 zur Verfügung stellen und daher in der Gruppe 4 häufig zwei Untergruppen laufen. Generell stellen sich trotz wachsender Mitgliederzahlen, zu wenige Personen für eine Gruppenleitertätigkeit zur Verfügung. Das Problem besteht also weiter. Lösungsvorschläge von Vereinsmitgliedern kommen keine.

Teilnahme der Mitglieder an Wettkämpfen

Auch im 2014 konnten zahlreiche Läuferinnen und Läufer, vor allem aus der Leistungsgruppe 1 und 2, wiederum viele Gesamt- und Altersklassen-Podestplätze erringen. Der Bericht des Technischen Leiters wird darüber näher informieren.

Auch zur Vereinsmeisterschaft möchte ich hier nichts anfügen. Der aktuelle Stand kann auf unserer Homepage jederzeit eingesehen werden.

Garderobensituation

Im Berichtsjahr konnten die Garderoben im Rankhof und in der Schützenmatte durchgehend und ohne unliebsame Verschiebungen seitens des Sportamts genutzt werden.

Im Jahr 2014 war der Bau des Leichtathletikstadions St. Jakob noch nicht fertig gestellt. Trotz entsprechendem Antrag und Gutheissung an der GV 2014 konnte daher noch nicht geprüft werden, ob wir unserem Bedürfnis entsprechende Garderoden und Schränke erhalten würden. Der Vorstand wird sich im Frühling wiederum mit dem Sportamt in Verbindung setzen müssen.

Organisation von Wettkämpfen

  • Birslauf: Der Birslauf hat wiederum vom guten Wetter profitiert. Die LäuferInnen kommen sehr gerne, nicht nur weil dies der einzige Gratiswettkampf in der Region ist, sondern weil der Anlass auch von einem gut eingespielten Team organisiert wird. Obwohl Toni Monzione seinen Rücktritt erklärt hat und am Birslauf 2015 nicht mehr als OK-Präsident zur Verfügung stehen wird, ist die Organisation gesichert.Erfreulicherweise wird Mirco Müller den Birslauf übernehmen. Damit ist eine gute Organisation sicher gestellt. Mein ganz herzlicher Dank geht an Mirco, der bereits sehr viel für den Verein leistet.

    Der nächste Birslauf wird am 28. März 2015 durchgeführt.

  • IWB Basel Marathon: Die diesjährige 5. Austragung konnte bei bestem Wetter durchgeführt werden. Die Strecke mit 2 Runden hat sich bewährt. Die Organisation klappt bestens. Die Rückmeldungen der LäuferInnen waren durchgehend sehr positiv.Die Anzahl der Marathonteilnehmenden hat leider nicht zugenommen und ist nicht zufriedenstellend.

    IMG Schweiz, unser Vertragspartner und Verantwortlicher für die Finanzierung und das Sponsoring der Veranstaltung, wird resp. hat bereits die Schweiz verlassen. Die bisherigen Aktivitäten von IMG werden von München ausgeführt. Diese Tatsache war ein unternehmerischer Entscheid und war durch uns nicht beeinflussbar. Eine Delegation des LSVB und des VMB (Verein Basel Marathon) mit Adrian Schlatter, Nico Schoenichen und Andi Tschannen reisten in diesem Zusammenhang im Herbst zum Sitz von IMG Schweiz, nach Zürich.

    Uns wurde die Situation erklärt. Vor allem war unklar, wer denn nun die bisherigen Aufgaben von IMG Schweiz im IMG-Konzern übernehmen wird. Daher sollte der bestehende Vertrag zwischen IMG und dem VBM angepasst werden. Wir mussten jedoch die gewünschte Anpassung ablehnen, sodass der Vertrag unverändert bestehen bleibt und dem VBM (und damit auch dem LSVB) keine Nachteile entstehen. Damit ist auch die nächste Austragung unverändert gesichert. Die nächste Austragung wird am 27.9.2015 stattfinden. Eine Nachfolgerin/einen Nachfolger für Adrian Schlatter, der von seiner Funktion als OK-Chef zurückgetreten ist, ist leider noch nicht gefunden worden.

  • Stadtlauf: Die 32. Austragung des Basler Stadtlaufs war wiederum ein grosser Erfolg. Es gab einen neuen Teilnehmerrekord mit 9882 LäuferInnen. Sehr erfolgreich war wiederum das Stadtlauftraining unter der Leitung von Rolf Tschudi. Leider wird Rolf von seinem Posten zurücktreten. Es wird noch ein Nachfolger/in gesucht.Die Nachfolge von Hans Senn ist gleich doppelt geregelt: Seine Funktion im OK-Präsidium Stadtlauf übernimmt Nico Schoenichen. Die Funktion als Zielchef wird Thomas Gerber übernehmen. Herzlichen Dank euch beiden.

    Bekanntlich wird einer der drei Stadtlauf-Vertragspartner, Kost Sport, sein Ladengeschäft Ende Januar 2015 schliessen. Dies bedeutet aber nicht, dass es auch die Firma Kost Sport nicht mehr geben wird. Nach mehreren Besprechungen bei Kost Sport steht fest, dass es mit den bisherigen Partnern weiter gehen wird. Der Stadtlaufvertrag bleibt ungekündigt und wird mit den bisherigen drei Partnern weiter eingehalten.

    Der 33. Stadtlauf wird am 28.11.2015 stattfinden.

Pflege und Förderung des vereinsinternen Informations- und Meinungsaustausches durch Herausgabe eines Mitteilungsblattes

Vereinsheft: Christa Willin hat in diesem Jahr die Vereinsnachrichten wiederum sehr gut herausgegeben. Es ist aber weiterhin wichtig, dass ihr Christa unterstützt – und sie mit Beiträgen beliefert.

Webseite: Rainer Hauch ist Anfang 2014 von seinem Amt, die Homepage zusammen mit Lukas Oldani zu betreuen, zurückgetreten. Neu hat diese Aufgabe Jan Kunz übernommen. Ganz herzlichen Dank an Jan und Luki, die diese zeitaufwändige und wichtige Aufgabe zuverlässig wahrnehmen.
Vielen Dank auch an Rainer Hauch für den Aufbau und die bisherige Betreuung.
Die Homepage hat sich bewährt und man findet enorm viele Informationen darauf.

Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit

  • Der erste Höhepunkt im Vereinsjahr beginnt bekanntlich immer Ende Januar. Das traditionelle Wintertrainingslager in Münchweiher/Ettenheim erfreut sich grosser Beliebtheit.
  • Eine Woche später fand die Generalversammlung statt. An der GV haben 118 Personen teilgenommen.
  • Dank dem Engagement von vielen Vereinsmitgliedern konnte auch dieses Jahr wieder ein vielfältiges Angebot für die Mitglieder präsentiert werden. Detailliertere Aussagen zu den einzelnen Veranstaltungen sind im Bericht des Technischen Leiters zu finden.
  • Auch die Trainingswoche auf Mallorca fand begeisterte Teilnehmer.
  • Die Sommerlauflauftage 2014 fanden zum zweiten Mal unter der Leitung von Kurt Traub und seinem Team in Arosa statt. Mit ca. 100 Anmeldungen war eine sehr grosse Gruppe in Arosa unterwegs. Die Strecken sind sehr abwechslungsreich. Das Angebot am Swiss Iron Trail Davos teilzunehmen, wurde von vielen SoLaTa-Teilnehmern genutzt. Das neue Hotel bietet einen sehr guten und grosszügigen Wellnessbereich, wo man sich vom Laufen erholen kann. Herzlichen Dank an das OK.
  • Rainer organisierte wiederum ein 4-Tages-Lauflager Ende Juni. Diesmal kann ich aus eigener Erfahrung nichts darüber berichten. Aber Bilder auf der Homepage zeigten glückliche Teilnehmer.
  • Nebst den Trainingslagern wurden das ganze Jahr über diverse Longjogs und Berglauftrainings dank Eigeninitiativen von Vereinsmitgliedern angeboten.
  • Die gemeinsame Vereinsreise ging im September mit dem Bus nach Sarnen zum erstmals von Vikor Röthlin himself organisierten Swiss Marathon Light. Die Stimmung, Wetter und das vom LSVB gesponserte Essen waren sehr gut.
  • Am Wochenende der Uhrenumstellung auf Winterzeit hat traditionell auch der jährliche LSVB-Herbstbummel stattgefunden, diesmal mit neuem Teilnehmerrekord. Angeregte Diskussionen, Gelächter und zum Abschluss noch ein feines Nachtessen in Bubendorf liessen auf einen gelungenen Tag zurückblicken.

Erbschaft Konrad Spriessler

Die Liegenschaft, welche sich in der Erbschaft befunden hatte, konnte in diesem Jahr nun end-lich verkauft werden. Der Grossteil, des uns vermachten 1/8-Anteils an der Erbschaft wurde im Berichtsjahr nun an uns ausbezahlt. Im März haben wir vom letzten Wohnsitzkanton des Erblasseres (BL) die Erbschaftssteuerveranlagungsverfügung in der Höhe von CHF 24‘986.70 erhalten. Unter Hinweis auf § 9 Abs. 1 Bst. a des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes haben wir dagegen Einsprache erhoben. Diese wurde im April vollumfänglich gutgeheissen. Das heisst, anstelle der knapp CHF 25‘000 bezahlt der LSVB gar jetzt keine Erbschaftssteuern.

Die Erbengemeinschaft konnte im Berichtsjahr aber immer noch nicht liquidiert und aufgelöst werden. In der Erbschaft befand sich noch eine Kassenobligation, wobei das Wertpapier physisch nicht auffindbar ist. Um den ausstehenden Betrag für die Erben verfügbar zu machen, muss diese Obligation kraftlos erklärt werden. Dies ging jedoch nur über ein entsprechendes Gesuch beim Zivilgericht Basel-Stadt. Der LSVB hat – wie die anderen Erben auch – im Frühjahr eine Anschlusserklärung beim Gericht eingereicht. Das Verfahren ist noch hängig. Ob tatsächlich noch ein weiterer Geldbetrag bei uns eingehen wird, ist aber noch offen.

Organisation des Vorstands

Ein letzter Punkt zur Organisation des Vorstands: Laut Statuten organisiert sich der Vorstand selbst. Wir hatten bekanntlich seit längerem festgestellt, dass unsere Organisationsstrukturen nicht mehr immer sachgerecht sind und dem Mitgliederwachstum der letzten Jahre angepasst werden musste. Zu wenige Personen mussten zu viele Aufgaben übernehmen. Oder anders gesagt: für Aufgaben, die immer wieder (neu) auftauchten, waren bisher keine Zuständigkeiten geregelt. Klar, alles kann man nie abdecken. Aber einige Löcher sollten schon mal gestopft werden.

Wie angekündigt hat der Vorstand im laufenden Jahr begonnen, sich neu zu organisieren.

Insbesondere sollte die Vertretung der OK-Präsidenten unserer Laufveranstaltungen auf deren Wunsch im Vorstand neu geregelt werden. Zudem soll das Gremium um eine zusätzliche Person erweitert werden. Die OK-Präsidenten unserer Laufveranstaltungen legten sodann dar, dass es sinnvoller sei, sie würden durch eine einzige Person im Vorstand vertreten sein. Bereits an der GV 2014 wurde daher Nico Schoenichen in den Vorstand gewählt. Nico war sehr aktiv und hat einiges zur neuen Organisationsstruktur beigetragen und weitere offenen Posten besetzen können.

Wie zudem bereits seit langem feststeht, treten die bisherigen Vorstandsmitglieder Hans Senn, Antonio Monzione und Adrian Schlatter an der GV 2015 zurück. Allen drei abtretenden Vorstandsmitgliedern danke ich bereits an dieser Stelle für ihre langjährige Tätigkeit im Verein.

Die Organisationsstruktur sieht nun wie folgt aus (grau unterlegt = Vorstand LSV Basel):

Präsident (Andi Tschannen)
Kassier (Karl Woodli) Sekretariat (Margrit Rohrbach) Techn. Leiter (Wolfgang Hauch) Kommunikation (Anke Wist*) Läufe (Nico Schoenichen)
Leistungssport (Rainer Hauch) Internet (Lukas Oldani, Jan Kunz) Stadtlauf (Nico Schoenichen)
Gruppen 3 – 5 (vakant) Vereinsheft (Christa Willin) Birslauf (Mirco Müller**)
Lagerraum (Wolfgang Hauch) Vereinsleben (Reto Immoos**) IWB Basel Marathon (vakant)
Stadtlauftraining (vakant, bisher Rolf Tschudi) Helferchef (Tobias Gerteis**)

* Anke Wist stellt sich an der GV 2015 zur Wahl in den LSVB-Vorstand. Im Namen des LSVB danke ich Anke bereits an dieser Stelle für Ihre Bereitschaft und ihren Einsatzwillen.
** Mirco Müller hat sich als Nachfolger von Toni Monzione für den Posten des OK-Chefs des Birslaufs zur Verfügung gestellt. Über Mircos Organisationsfähigkeit muss ich hier keine grossen Worte verlieren, diese sind hinlänglich bekannt und insbesondere bereits heute beim Birslauf aber auch beim IWB Basel Marathon sehr geschätzt. Mirco, herzlichen Dank im Namen des LSVB.
Ein grosser Dank geht auch an Reto Immoos und Tobias Gerteis für die Übernahme ihrer Funktionen für den LSVB.

Ich verzichte hier darauf, für die einzelnen Funktionen des Vorstands und der angegliederten Bereiche eine genaue Aufgabenbeschreibung aufzuführen. Wir haben zwar die einzelnen Auf-gaben der bisherigen Vorstandsmitglieder erhoben. Die neue Organisationsstruktur baut zudem auf der bisherigen auf. Die Aufgaben wurden aber auf mehrere Personen verteilt. Die Organisationsstruktur soll zudem „leben“ können. Insbesondere bei den neueren Ressorts im Vorstand (Läufe, Kommunikation) und in den zugeteilten Bereichen (Vereinsleben, Helferchef) müssen sich die betreffenden Personen in ihre Aufgaben erst noch finden. Man hat hier auch eigene Gestaltungsfreiheit. Zudem soll die Aufgabenverteilung nicht allzu starr sein. Tauchen neue Aufgaben auf, soll eine gewisse Flexibilität bestehen. Falls dann nach einer Aufwärmphase weiter Handlungsbedarf besteht, kann man immer noch Anpassungen vornehmen.

Wie man unschwer erkennen kann, sind noch einige Positionen vakant (Gruppen 3-5, Vereinsmeisterschaft und OK-Chef IWB Basel Marathon). Auch könnte der techn. Leiter eine Stellvertretung gut gebrauchen. Ich bitte also alle Mitglieder auch in diesem Jahr, sich einen regelmässigen und dauerhaften Einsatz im LSVB zu überlegen. Meldet euch also! Sollten wir jemanden von euch direkt ansprechen, bitte nicht zaudern oder gar einen Einsatz ablehnen. Der LSVB braucht euch. Sonst kann der Verein nicht leben.

In diesem Jahr konnte zudem der Rest unseres Lagerraums im Alterszentrum Allschwil zum Bruderholzhof gezügelt werden. Dazu waren u.a. zwei grössere Zügel- und Ausmistaktionen erforderlich. Dem Organisator, Wolfgang Hauch, und allen Helfern sei bestens gedankt.

Am Schluss noch etwas in eigener Sache: Auf Anfang Dezember 2014 habe ich beruflich erweiterte Funktionen übernommen. Meine berufliche Tätigkeit lässt sich damit noch weniger als heute mit der Tätigkeit als Vereinspräsident vereinbaren. Ich werde mich daher an der GV 2016 nicht mehr als Präsident zur Verfügung stellen. 5 Jahre (inklusive der Einführungsphase) Vorstandstätigkeit für den LSVB sind zwar nicht sonderlich lange, aber auch nicht sonderlich kurz. Es bleibt ein Jahr, eine Nachfolgerin resp. einen Nachfolger zu finden. Da ich nur wenig ins Training kommen kann, liegt es auch an den Mitgliedern, geeignete Personen zu finden oder sich selbst zu melden. Ideal wäre es, wenn bald jemand zur Verfügung stünde. So wäre eine Einführungsphase im Vorstand gewährleistet. Bis Ende Januar 2016 werde ich meine Funktion als Präsident noch ausüben. Selbstverständlich bleibe ich danach noch Helfer bei unseren drei Wettkampfveranstaltungen.

Dank

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Mitgliedern bedanken, die sich in irgendwelcher Form für den Verein engagiert haben. Es war wieder ein bewegtes Jahr. Mein ganz spezieller Dank gebührt meiner Vorstandskollegin und meinen Vorstandskollegen, die mich in diesem Jahr tatkräftig unterstützt und sich sehr stark für den Verein eingesetzt haben. Ich konnte auch in schwierigen Situationen auf meine erfahrene Kollegin und meine erfahrenen Kollegen zählen. Herzlichen Dank.

Im Namen des Vorstandes wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr.

Euer Präsident

Andi Tschannen

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