India @ Hamburg Marathon

Bericht verfasst von India Kuhn

1. Marathon India Kuhn

34. Haspa Marathon Hamburg 28. April 2019

Nach einem Sprint vom Aescherplatz zum Bahnhof Basel stieg ich auf die Minute genau in den Zug nach Hamburg ein. Es war Samstag Morgen um 09:06 Uhr und nach einer Verschnaufpause suchte ich dann das Zugabteil mit den reservierten Sitzplätzen.

In Hamburg angekommen ging es schnurstracks ans Messegelände zur Startnummernausgabe. Natürlich konnte ich den Messeneuheiten nicht widerstehen und musste mir noch ein Paar pinkfarbene Gehsocken kaufen. Man sagt ja; gute Socken – guter Lauf.

Ausgerüstet mit dem Welcome Package mit Bier und Riegel und Startnummer fuhren wir in Richtung Hotel Hafen wo um 18:00 Uhr auch schon die LSVBler mit grosser Vorfreude auf den morgigen Marathon in der Hotelbar warteten. Gemeinsam liefen wir zur Repperbahn in‘s Restaurant Herzblut wo auch schon ordentlich gepoltert und gefestet wurde. Wir mussten uns mit Festen noch gedulden, darum gab es für uns vorerst einfach mal ne deftige Pasta. Gut gestärkt fiel ich dann zurück im Hotel in den Tiefschlaf.

Dann wurde es Sonntag 08:30 Uhr. Anfangs spazierten wir noch enspannt vom Hotel Richtung Startgelände, das wechselte dann in leichtes Traben als wir um 08:55 Uhr die Taschenabgabe immer noch nicht gefunden hatten. Gut aufgewärmt mit kurzen Sprinteinheiten fanden wir dann einige Minuten später die Taschenabgabe, klatschten ab, wünschten uns einen guten Lauf und ab gings auf den HASPA Marathon Startplatz. Um 09:30 Uhr fiel der Startschuss. Los ging’s.

Ein bisschen unsicher vom vielen Überholen während den ersten Zehn Kilometern merkte ich dann in Richtung Binnen Alster, dass ich nun das Tempo so halten sollte. Durch den alten Elbtunnel rennend, gab es eine Klatsch-Welle die in einem tobenden Applaus endete und puschte mich in Richtung Hamburger Stadtpark. Die Strecke führte die Läufer durch kräftig grüne Alleen, an einem lautstarken Publikum mit Trommeln und Pfeifen vorbei, die trotz schlechtem Wetter die Strassen säumten. Natürlich habe ich mir einen blauen Himmel, strahlenden Sonnenschein bei 30 Grad gewünscht aber so im Nachhinein, war dieser Nieselregen gar nicht so übel.

An jeder dritten Getränke Ausgabe machte ich dann halt und nahm einen Schluck Wasser. Ab der Hälfte der Marathon Strecke gab es dann auch noch Gels, die schmeckten richtig gut und waren überhaupt nicht klebrig. Gut gestärkt stellte sich dann jedoch der erste Schmerz in der linken Hüfte ein und verfolgte mich bis zum Zieleinlauf. Wie erwartet waren die letzen fünf Kilometer recht anstrengend, da musste ich ziemlich auf die Zähne beissen, aber ich schaffte es gleich noch unter vier Stunden ins Ziel und war überglücklich meine Zielzeit erreicht zu haben.

Nun hatten wir uns das Festen aber ordentlich verdient, die LSVBler rannten spitzenmässige Resultate heraus und es gab nur frohe Gesichter, die den Schmerzen in den Beinen vom Marathonlauf ignorierten als sie in der Olivia Jones Bar auf der Tanzfläche nochmals alles gaben. Da wurde auch der eine oder andere Anker geworfen.

In diesem Sinne freue ich mich bereits auf den nächsten Marathon mit dem LSVB und bin gespannt wo es uns hinführt.

Anmerkung der Redaktion: nach Amsterdam, safe the date: 20. Oktober 2019

Hier geht’s zur Ausschreibung

2 Comments

  1. India und Anke – die beiden Marathöni-newcomerinnen. Herzliche Gratulation! Perfekt gelaufen – perfekt geschrieben. Das riecht nach mehr von beidem 😉

  2. Super, gratulation zum ersten Marathon! Danke für das Teilen deines Erlebinsses

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