Herbstbummel 2016

Bericht von Anita Imhof

Der diesjährige Herbstbummel am 29. Oktober 2016 stand unter dem Zeichen der Jubiläen und Feierlichkeiten wie Martins Frischpensionierung, Rosemaries goldige Hochzeit, Retos kurzfristiger Einladung zu Nobby’s letztem Entertainement und Margrits 10-maliger Durchführung und Organisation des Herbstbummels. Doch alles der Reihe nach…

Der Herbstbummel startete um 11:45 Uhr mit der Besammlung im Hauptbahnhof Basel. Die Fahrt ging nach Sissach, wo wir in das längst totgesagte aber immer noch im Fahrplan getaktete Läufelfingerli stiegen. Trotz der regionalen Nähe fuhren die meisten Herbstbummelteilnehmenden zum ersten Mal in diesem legendären Bähnli, das uns vorbei an Diepflingen, Sommerau, Rümlingen nach Buckten führte. Dem Zug entstiegen, ging es für die 20-köpfige Gruppe zu Fuss weiter.

herbstbummel4Bei der ersten Verschnaufpause, nach einem rund 20-minütigen Anstieg zur Ruine Homburg, erzählte uns Martin von Bidder von der besonderen Bedeutung dieses Tages.

Es ist das Wochenende zwischen seinem letzten Arbeitstag vom Freitag, 28. Oktober 2016 und seiner (Früh-) Pensionierung ab Dienstag, 1. November 2016. Martin, wir wünschen dir auf diesem neuen Lebensabschnitt alles Gute, Genuss und Gesundheit.

herbstbummel3Ob es ein Ausdruck des wachsenden Anteils an Früh-, Frisch- und Längerpensionierten unter den Herbstbummelteilnehmenden ist oder Zufall, diskutierten Hanspeter Lüdin und Rolf Tschudi, als bereits um 13.30 Uhr der Apéro aufgetischt wurde. (In früheren Zeiten gab es diesen erst ca. 15:30 Uhr). Der sonnenbeschienene Apéroplatz am Waldrand lud uns regelrecht zu einem Zwischenhalt ein.

Es war der Punkt, an dem sich Reto Immoos frühzeitig vom Herbstbummel verabschiedete, da er unverhofft zu Nobby’s 75. Geburtstag und letztem Entertainment eingeladen wurde. (Aus LSVB Vereinssicht wäre Nobby’s Einschub nicht erwähnenswert. Als gebürtige Laufen-Städterin bin ich es meiner Heimat geschuldet, die aus ihr hervorgegangene (Servelat-) Prominenz zu erwähnen. Schliesslich gab es auch in der bz vom 28.10.2016 einen Artikel zu Nobby’s letztem Entertainment ;-)). Mit Margrits Landkarte in der Hand verabschiedete sich Reto vom Herbstbummel und wählte den direkten Weg zum Bahnhof.

Die restliche, nun 19-köpfige Gruppe wanderte weiter durch farbige Herbstwälder, vorbei an Bad Ramsach, über offene Landwirtschaftszonen, entlang von Sonntagsfahrten-Strassen mit Weitsicht übers Baselbiet nach Rünenberg. Während Margrit, nun ohne Karte aber mit GPS-Navigation nach dem richtigen Abzweiger suchte, fand Sy Schäfer, ohne zu suchen, aber mit einem von André an der Pilzexkursion geschulten Auge, die im Herbstlaub versteckten Pilze. Wer keine frischen Pilze pflückte, konnte in einem Hofladen in Rünenberg verarbeitete Landwirtschaftsprodukte erwerben. Nach dem Souvenirkauf wie z.B. „chütte-biere-Konfi“ oder Spitzwegerichsirup zog bald der Nebel auf und wir steuerten ohne weitere Umschweife das Restaurant Rössli in Gelterkinden an. Nüsslisalat mit Ei, saftiges Schweinssteak mit Rosmarinkartoffeln und Gemüse, ein warmes Schoggi-Küchlein mit flüssigem Kern und Vanilleglace war unser Menü, das sich nicht nur gut anhörte, sondern auch ausgezeichnet mundete. Auf das Jubiläum von Rosemarie Liechti, die aufgrund der goldigen Hochzeit am diesjährigen Herbstbummel nicht dabei sein konnte, uns aber eine Runde spendierte, stiessen wir ganz herzlich an. Wir sagen Dankeschön Rosemarie und gratulieren dem Ehepaar mit den besten Wünschen.

herbstbummel2Den Artikel schliesse ich mit einem weiteren Jubiläum. Auf der Heimreise im Zug erwähnte Margrit ganz nebenbei, als wäre es mit keinem Aufwand verbunden, dass dies der zehnte Herbstbummel sei, den sie für den LSVB organisiert hätte. Und es war ein Herbstbummel ganz nach ihrer Marke, sorgfältig ausgewählt, gut geplant, eine idyllische Wanderung mit Apéro, eine Teilnehmergruppe mit treuem Stamm und einem gemütlichem Zusammensein. Ganz herzlichen Dank Margrit!

Hier geht’s zu den Fotos von Kurt Stirnimann.

4 Comments

  1. Ja, das ist ja vielleicht ein toller Bericht.Das liest sich ja wie von selbst und man hat das Gefühl, als wäre man selber dabei gewesen. Ganz herzlichen Dank Anita. Hoffentlich gibts in Bälde noch mehr von dir zu lesen. – Auch an Kurt ein grosses Merssi für die vielen teilweise lustigen Foteli. Rosemarie

  2. Ja, lieber Reini. So geht es halt manchmal, wenn «Mann» mit einer Kuh flirtet. Zum Glück habt ihr Beiden noch rechtzeitig einen kräftigen «Impuls» gekriegt, bevor Schlimmeres {!) passiert wäre! Herzliche Gratulation zum Bericht und Margrit ebensolchen Dank für die Organistion und das 10-Jährige. Leider konnte ich dieses Mal nicht dabei sein.

  3. Ich danke Margrit für den schönen Ausflug…und Anita für den super schönen Bericht. Anita, ich schliesse mich Reini an… du wärst eine perfekte Journalistin !!!

  4. Es ist augenfällig, dass in unserem Verein schreibgewandte Mitglieder sind, welche es verstehen, einen Anlass auch denjenigen erfahrbar zu machen, welche nicht dabei waren.
    Liebe Anita, ganz herzlichen Dank für den ausgezeichneten Bericht. Ich freue mich darüber, habe ich mich selber doch auch schon als Schreiberling betätigt. Reini (derjenige, welcher mit einer Kuh flirtete und dabei von einem Stromschlag getroffen wurde, der auch die Kuh zum Rückzug zwang!!)

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