Depesche vom Aarelauf IV

Vor zwei Wochen ging’s von Koblenz nach Solothurn, wo wir heute weiter machten. Abends beim Bier in Frauenkappelen/Bern werden wir 57 Kilometer gerannt sein.

Heute war’s – auf der zweiten Teilstrecke, jedenfalls. Schwierig zu sagen, weit daneben liege ich kaum. Anderen Teilnehmer könnten anders denken, aber glauben täte ich das den Andersglaubenden nicht. Wetter war auch vorhanden. Und erst noch besser. Perfekt eigentlich. Ja, genau so war’s heute Nachmittag: der bis jetzt schönste Abschnitt vom epischen LSVB-Aare-Lauf.

Weiss waren die Dächer in Altreu nicht vom Schneien. Die wissenschaftliche Definition lautet Vogelscheisse. Logischerweise kennt jeder Eidgenosse Altreu von irgend einer Schulreise, wo man die Storchensiedlung besuchte, um dann darüber Aufsätze zu schreiben… so wie heute eigentlich.

Ein knappes Dutzend lief ab Solothurn mit. Nach Büren an der Aare ging es links weg, der alten Aare entlang bis nach Aarburg. Beim 100er laufen wir dann in Aarburg über die Holzbrücke in die Altstadt, heute unter der Brücke durch.

Kurz nach dem Kernkraftwerk Mühleberg kommt die Staumauer des Wohlensees, darunter eine Wasserkraftanlage aus den Anfängen des industriellen Aufschwungs. Abends beim Bier in Frauenkappelen/Bern werden wir 57 Kilometer gerannt sein. Jedenfalls so steht das oben. Es waren aber 61 Kilometer und der Gesichtsausdruck der Läufer liess daran keine Zweifel aufkommen. Jedenfalls habe ich mir noch zehn Minuten mehr Zeit genommen, bis ich mich im Ziel in die Nähe der anderen Teilnehmer begab.

Hier geht’s zu den Bildern dieser Reise.

Und morgen geht’s von Hinterkappelen bis Thun und hier steht dann wie’s ging. Also guckst du wieder.

Happy Trails

1 Comments

  1. Ja natürlich guck ich und bin schon gespannt auf den Schluss. Hier schon mal merssi viu mau für Bericht und Foteli

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