Costa del Luz

Bericht von Beat Schumacher
Den Frühling erleben an der Costa del Luz (Küste des Lichts)
Reise des LSVB Kulturclubs vom 26.03.-03.04.2016

Auf der Suche nach einem passenden Ferienziel für unsere kulturinteressierten Läufer haben wir den Südwesten von Andalusien ausgewählt, die Küste welche an den Atlantik grenzt. Kilometerlange weisse Naturstrände, gesäumt von Pinien und Dünen, schroffe Steilküsten und massvoll gebliebener Tourismus, haben uns erwartet. Unser neues und komfortables Hotel mit Innen- und Aussenpool lag nur 10 Minuten vom noch ursprünglichen Fischerdorf Conil entfernt und den Strand erreichten wir über einen Steg und Treppe in parkähnlicher und romantischer Landschaft.
Für alle sieben Tagen hatten wir einen Plan entworfen. Am ersten Tag, Sonntagmorgen, regnete es in Strömen und der ursprüngliche Plan, der Küstenwanderung konnte nicht stattfinden. Das Alternativprogramm gefiel aber allen ausnahmslos – wir besuchten in der Nähe in einem wunderschönen Pinienwald eine Open-Air-Kunst-Ausstellung mit namhaften Künstlern wie James Turrell oder Olafur Eliasson. Der Regen hörte auf und den Rest des Tages verbrachten wir im Sonnenschein in einer kleinen Tapasbar am Strand. Am zweiten Tag fuhren wir mit unseren zwei kleinen Bussen ins Hinterland.

Mein persönliches Highlight dieser Reise war diese Wanderung durch die Korkeichenwälder, Parco Natural de Los Alcornocales. Am Mittwoch besuchten wir Cadiz, eine schöne Stadt im Kolonialstil erbaut und vom Wasser umgeben. Natürlich durfte ein Spaziergang in die Markthalle nicht fehlen, wo wir uns mit Spezialitäten der Region eindeckten. Am vierten Tag holten wir endlich unsere Küstenwanderung nach, das heisst die Hälfte der 15 Teilnehmer joggten die Strecke ab mit anschliessendem erfrischendem Bad im Atlantik. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Stadt Jerez, wo wir eine Einführung in die Welt des Sherry erhielten. Ein sportlicher Tag folgte: Küstenlauf. Die Ambitionierten liefen im Sand 21 km. Am Abend besuchten wir Vejer de la Frontera, wo wir im marokkanischen Stil erbauten und bekannten Restaurant Jardin de Califa, fürstlich dinierten. Nebst diesem Programm joggten wir jeden Morgen und übten uns im Sonnengruss oder den 5 Tibetern vor dem reichhaltigen Frühstückbuffet.

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