Achillodynie und Läuferknie

Maturaarbeit von Camille Blumer

Im Frühling 2017 baten wir mit einer Umfrage zum Auftreten von Achillessehnenentzündung und Knieproblemen beim Laufsport um eure Mithilfe für Camille Blumers Maturaarbeit. Dafür wurde sie mit einer Note 5,7 belohnt. Camille bedankt sich bei den zahlreichen Teilnehmenden und hat ihre Ergebnisse nachfolgend für uns zusammengefasst.

Gesamte Maturaarbeit

Laufsportverletzungen Achillodynie und Läuferknie

Zusammenfassung

Laufsportverletzungen Achillodynie und Läuferknie

Vorurteile gibt es viele, gerade der Laufsport muss sich gegen einige zur Wehr setzten. Er erfreut sich aber sehr vieler positiver Aspekte, und viele der negativen können minimiert bis gänzlich verhindert werden. Inwiefern diese negativen Risiken des Laufsports verkleinert werden können, wird in der Diskussion der folgenden Leithypothesen erläutert. Ein gemässigter Trainingsumfang vermindert das Risiko einer Achillodynie und eines Iliotibialen Bandsyndrom (Läuferknie) erheblich. Physische Faktoren so bspw. Körpergewicht und Beinstellungen steigern die Verletzungsgefahr.

Mit gezieltem Krafttraining kann präventiv einiges bewirkt werden. Es gibt deutlich mehr Verletzungen im Hobby als im Leistungssport, da die gut ausgebildete Muskulatur der Leistungssportler Dysbalancen ausgleicht. Die Grundlagen des Laufens basieren auf dem natürlichen Zweiphasenschritt des Menschen. Dieser ist keinesfalls bei jedem derselbe. Es kann an dem eigenen Laufstil gefeilt und optimiert werden, das ist vor allem am Anfang der eigenen Laufkarriere zu empfehlen. Sofern man seinen eigenen Laufstil nicht selbstständig komplett umändert, hat die sogenannte Laufschule einige Vorteile. Durch verbesserte Technik können Verletzungen vermieden und Leistungen verbessert werden.

Verletzungsrisiken gibt es im Laufsport, wie auch in anderen Sportarten. Der Achillodynie und dem IT­-Bandsyndrom liegen vorwiegend multifaktorielle Ursachen zugrunde. Die Faktoren werden in exogen und endogen eingeteilt. Endogene Faktoren sind bspw. Fehlstellungen, genetische Prädisposition. Exogene Faktoren sind unter anderem ein zu hoher Trainingsumfang, ungeeigneter Untergrund und falsches Schuhwerk.

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